Zeit für eine kurze Vorstellung

Wurzeln, die tragen – und antreiben

Ich bin in einer Arbeiterfamilie mit Einwanderungsgeschichte groß geworden. Meine Eltern kamen aus Griechenland und Kroatien nach Deutschland und haben hier Schicht um Schicht gearbeitet – oft am Limit. Sie haben mir beigebracht, dass Haltung zählt, gerade wenn es schwer wird. BAföG und viele Nebenjobs haben mir das Studium an der Universität Konstanz ermöglicht. Als Erste in meiner Familie an der Hochschule weiß ich, wie es ist, wenn Strukturen Hürden aufstellen, statt Wege zu öffnen – genau das will ich ändern.

Aus Überzeugung Sozialdemokratin

Ich bin 2016 in die SPD eingetreten, weil ich an das Aufstiegsversprechen der Sozialdemokratie glaube – mehr als an alles andere. Ich habe es selbst erlebt. Aber Aufstieg darf kein Glücksfall sein, sondern muss – unabhängig von Herkunft, Beziehungen oder Postleitzahl – allen ermöglicht werden. Ich will mitarbeiten, damit Politik Menschen stärkt, statt sie gegeneinander auszuspielen. Solidarität ist für mich dabei kein Schlagwort, sondern der Maßstab – von guter Bildung über Sicherheit bis hin zu einer funktionierenden öffentlichen Infrastruktur.

Wissenschaft, die wirkt

Seit 2022 promoviere ich an der Universität Konstanz im Bereich der Politik- und Verwaltungswissenschaft. Meine Forschung ist in der Arbeitsgruppe Public Administration angesiedelt und befasst sich mit Korruption in der öffentlichen Beschaffung – unter anderem mit der Maskenbeschaffung während der Corona-Pandemie. Mich treibt die Frage an, wie wir Verfahren so gestalten, dass sie transparent, effizient und integer sind – damit Steuergeld ankommt, Vertrauen wächst und gute Verwaltung im Alltag spürbar wird.

Politik aus der Nähe

Seit Jahren bin ich politisch aktiv – ehrenamtlich und beruflich. Als Landesvorsitzende der Jusos Baden-Württemberg habe ich gelernt, streitbar zu sein, zu verhandeln und Verantwortung zu übernehmen – und Sicherheit breiter zu denken: als Frage der inneren Sicherheit und der sozialen Absicherung.

Beruflich kenne ich eine andere Perspektive: Als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Wahlkreisbüro von Hans-Peter Storz arbeite ich seit 2021 an Themen, die uns im Süden Baden-Württembergs prägen – von Jagd und Fischerei über Forst und Weinbau bis hin zu den Themen des ländlichen Raums. Dabei geht es nicht nur um Parlamentsarbeit, Anfragen und Anträge, sondern darum, Politik mit den Menschen zu machen. Gute Politik entsteht im Austausch: in Sprechstunden, bei Bürgerdialogen, in Vereinen und manchmal auch auf der Straße.

Für Singen, den Hegau und Sie.

Ich kandidiere für den Landtag, um unsere Region in Stuttgart mit klarer Stimme und offenem Ohr zu vertreten – mit Nähe, Haltung und Lust auf Veränderung. Für mich beginnt Politik mit Zuhören und endet mit Lösungen: mit offenen Türen – von der Kita bis zur beruflichen Bildung und Hochschule –, mit einer Wirtschaft, die gute Arbeit schafft, mit verlässlicher Gesundheitsversorgung – etwa durch regionale Versorgungszentren – und mit einem starken ÖPNV, der Stadt und Land verbindet. Denn ob Arztpraxis, Busfahrplan oder bezahlbares Wohnen – das darf keine Frage der Postleitzahl sein. Ich stehe für einen Staat, der nicht erst reagiert, wenn es zu spät ist, sondern vorausschauend schützt.

Was mir wichtig ist

Ländlicher Raum

Wissenschaft und Wirtschaft

Sicherheit

Ländlicher Raum

Wissenschaft und Wirtschaft

(Soziale) Sicherheit