Sicherheit beginnt lange bevor ein Einsatzwagen losfährt – mit guter Bildung, bezahlbarem Wohnen, verlässlicher Gesundheitsversorgung, stabilen Jobs und einem ÖPNV, der auch spätabends noch funktioniert. Wer sich auf den Staat verlassen kann, fühlt sich sicherer im Alltag.
Ich setze auf einen umfassenden Sicherheitsbegriff: innere Sicherheit und soziale Absicherung.
- Mehr Prävention & Präsenz: gut ausgestattete Polizei, kommunale Präventionsnetzwerke, starke Jugend- und Sozialarbeit.
- Schutz vor Gewalt: mehr Plätze und Beratung in Frauenhäusern, Täterarbeit ausbauen, klare Schutzkonzepte für Schulen und Vereine.
- Sichere Wege & mobiler Alltag: bessere Beleuchtung und Schulwegsicherung; Bus und Bahn auch nach 18 Uhr – ergänzt durch Rufbusse.
- Gesundheitsversorgung vor Ort: regionale Versorgungszentren, starke Notfall- und Hausarztstrukturen, eine bessere Versorgung mit Kinderärztinnen und Ärzten im Landkreis, niedrigschwellige Psychotherapie-Angebote.
- Krisen- und Katastrophenschutz: Feuerwehr und Rettungsdienste stärken, Warnsysteme modernisieren, Hitze-, Hochwasser- und Waldbrandschutz planen.
- Digitale Sicherheit: Cyberschutz für Kommunen, Unterstützung für Vereine und Mittelstand, konsequentes Vorgehen gegen Hass und Hetze.
- Bezahlbar Wohnen: Bauoffensive mit Kommunen und einer landesweiten Landeswohnungsbaugesellschaft, schnelleres Planen und Bauen, Leerstand und Zweckentfremdung eindämmen.
Sicherheit ist kein Schlagwort, sondern ein Versprechen: dass der Staat vorausschauend schützt, fair handelt und im entscheidenden Moment da ist – sichtbar, verlässlich und nah.